Am 29.01. 2026 hatte sich der Vorstand getroffen (Romy)
Ende Januar beschloß der Vorstand Änderungen aufzugreifen, die die zukünftige Existenz des Vereins sichern sollen. Bekanntlich sinken Spenden merklich und wir sind gezwungen, uns andere Möglichkeiten zu erschließen.
Fördermitglieder
In den Fokus ist die Möglichkeit einer neuen Mitgliedsform gerückt. Die Frage ist - wer hat überhaupt Interesse dran, den ältesten unserer Solidargemeinschaft, den Bewohnern der Alten- und Pflegeheimen Rikscha-Ausfahrten in größerem Umfang zu ermöglichen. Das Zauberwort heist "Fördermitglieder", denn Fördermitglieder bestehen aus Kinder- und Angehörige die alles tun würden, damit es den Eltern gut geht. Problem ist - sie wissen es nicht.
Den Rikschaleuten begegnen Angehörige nie, denn am Wochenende (wenn Angehörige kommen) fahren wir nicht. Wir haben künftig vor, im Eingangsbereich durch große Plakate auf diese Möglichkeit aufmerksam zu machen. Ein gedruckter Flyer führt mittels QR-Code in einem speziellen Bereich auf unsere Homepage "www.senioren-rikscha.de" wo es speziell für die Gruppe "Fördermitglieder" Informationen gibt. Hierzu bedarf es allerdings eine Satzungsänderung, die wir dann in einer außerordentlichen Mitgliedsversammlung besprechen und beschließen müßten.
Sozial-Influencerin
Dieser Möglichkeit ist Reinhard Ende Februar vor die PC-Maus gelaufen und hat sofort erkannt, dies wäre eine ausgezeichnete Möglichkeit Kontakt zu der jüngeren Zielgruppe der Fördermitglieder aufzubauen.
Von uns ist in den modernen Medieen wie TikTok, Youtube & Co keiner so bewandert das wir da auch nur irgendetwas auslösen könnten.
Unterstützen soll uns dann eine Sozial-Influencerin (siehe senioren-rikscha.de "wir suchen"), eine Person, die mit modernen Mitteln die handy-afine Welt mit ihren Kenntnissen unterstützt. Velleicht hat der ein oder andere ja eine Idee und kennt aus der Nachbarschaft oder Bekanntenkreis eine Person die diese Aufgabe nach Schule /Studium /Ausbildung für eine (oder mehrere) Saison übernehmen könnte.
Dies war nicht Bestandsteil unserer Vorstandssitzung am 29. Januar 2026, erscheint mir aber sinnvoll.
Außerdem hatten wir beschlossen die Förderld-Beiträge in kleinen Beträgen zu erheben z.B: 5 oder 10 € im Monat, so wie jeder möchte. Dies wird nicht finanzierbar sein. Im ungünstigten Fall haben wir für diese Gruppe in dieser Saison noch 6 Monate, dann ist bereits wieder Winterpause. 6 Monate mal 5 € = 30 €.
Dies ist deutlich zu wenig, wir müssen SOFORT mindestens 50 € einnehmen. Außerdem sind 50 € für die Eltern-"Betreuung" mit Rikschas für eine ganze Saison nicht zu viel.
Wie die Gründungsmitglieder viellicht noch wissen hat meine Schwester Angelika und ich Anfangs (2019 bis 2020 für 2 Rikschas) deutlich mehr Geld in die Hand genommen um unserer Mutter den Aufenthalt im Pflegeheim so gut es geht mit Rikschaa-Ausfahrten zu verschönern.
Da sind 50 € eher ein Witz.
Firmen-Partnerschaften
Ein weiterer Punkt sind Firmen-Partnerschaften die hierzu die Homepage zu nutzen sowie auch Flyer u. Plakate zu entwickeln.
Private wissen oft nicht was ihnen zusteht
Da sie kaum organisiert sind wissen Privat lebende oft nicht was ihnen zusteht. Wenn wir auf Stadtfesten ausstellen ist es eher dem Zufall geschuldet wenn wir in Kontakt kommen.
Anders sähe es z.B. bei der Kreiswohnbau aus. Diese hat mehrere Tausend Wohnungen im Lankreis SHG. Außerdem wird 1/4-jährlich eine Mieterzeitung herausgebracht. Wir sollten schnellstens Kotakte knüpfen, damit wir eine Kooperation aufbauen können. Reinhard meint, dies könne positiv aufgenommen werden weil als Wohnungsbaugesellschaft will man seinen Mietern auch gerne etwas anbieten, zumal es für die Wohnbau nichts kostet. Besonders interessant im Jahr der Landesgartenschau (LaGa) in Bad Nenndorf.
Bußgeldmarketing und
Testamentsspende
sind weitere Punkte die ins Auge gefasst werden sollten, aber aus Gründen der personellen Kapazität auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden müssten.